Der Autor

Neal Stephenson

© Peter von Felbert

Neal Stephenson wurde am 31. Oktober 1959 in Fort Meade, Maryland geboren, dem Sitz der Nationalen Sicherheitsbehörde NSA und des dazugehörigen National Cryptologic Museum; man könnte also mutmaßen, dass ihm zum Beispiel das Thema Kryptologie schon in die Wiege gelegt wurde. Der Spross einer Wissenschaftlerfamilie – sein Vater war Professor der Elektrotechnik und seine Mutter Biochemikerin – wuchs in Illinois und Iowa auf und zog nach seinem Schulabschluss nach Boston, um Physik zu studieren. Dass er später Geographie als Hauptfach wählte, hatte vor allem einen Grund: So war es ihm möglich, den Großrechner der Universität ausgiebiger zu nutzen.

Schon immer interessierten Neal Stephenson die unterschiedlichsten Themen, und so schlug er nach Abschluss seines Studiums nicht etwa eine naturwissenschaftliche Karriere ein, sondern schrieb seinen ersten Roman. Stephenson ließ noch nie eine Gelegenheit verstreichen, um seinen Horizont zu erweitern: sei es als Wissenschaftsjournalist für Zeitschriften wie das Wired Magazine, als Berater für ein Raumfahrtunternehmen oder wenn er in seiner Werkstatt an verschiedenen technischen Spielereien tüftelt.

Neal Stephenson ist so vielseitig wie sein international gefeiertes Werk: Er ist der Erfinder des Begriffs „Avatar“ und gilt als einer der prominentesten Vertreter der Cyberpunkliteratur. Allerdings misst Stephenson herkömmlichen Genregrenzen wenig Bedeutung bei und lässt Experimente mit den neuen Medien ebenso in sein Werk einfließen wie detailgenaue historische Recherchen.

Seit seinem frühen Roman „Snow Crash“ gilt Neal Stephenson als eines der größten Genies der amerikanischen Gegenwartsliteratur, sein Werk wurde mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. „Cryptonomicon“, die Barock-Trilogie mit den Bänden „Quicksilver“, „Confusion“ und „Principia“, sowie der auf einem fremden, der Erde jedoch nicht unähnlichen Planeten spielende Roman „Anathem“ stießen weltweit auf euphorische Begeisterung und stürmten die Bestsellerlisten. Nach „Error“, einem Buch, das in den USA zu einem der besten Thriller des Jahres gekürt wurde, widmet sich Neal Stephenson in seinem jüngsten Werk „Amalthea“ keiner geringeren Frage als der nach der Zukunft der Menschheit.

Der Autor lebt mit seiner Familie in Seattle, Washington.

„Manchmal beschleicht einen bei der Lektüre von Neal Stephensons Romanen das Gefühl, dass er nicht nur einer der besten englischsprachigen Gegenwartsautoren ist, sondern der einzige.“ — Time Magazine

MANHATTAN GOLDMANN MANHATTAN GOLDMANN